Dienstag, 29. April 2014

4. Tag Castrojeriz - Boadilla del Camino 20 km

Wir warren in Castrojeriz in einer neuen Herberge direkt auf der rechten Seite nach dem Ortseingang.  Nach Castrojeriz kam erst einmal ein ziemlicher Anstieg und es ging über den Tafelberg beim ziemlich kaltem Wind und Sonne gen Westen. unsere frühstückspause hatten wir auf halber Strecke in Itero de la Vega. Die Anlage sah aus wie ein Pilger Motel mit den Zimmern run um einen weniger schönen Innenhof. Wir liefen schnell durch, denn es war kalt und wir wollten zu Paul-Hans "Geheimtip" einer Wohlfühlherberge. Es war Sonntag und der Ort war wie ausgestorben. Wie üblich gab es eine große mittelalterliche Kirche am Ort, in der der Staub bzw. De Kalk von der Decke  zentimeterdick auf den Sitenaltären lag. Es waren wunderabre Altäre und der Haptaltar war ein einziges Prunkstück aus Gold. schade, dass solche Schätze hier so verkommen können, doch de Ort gab sonst auch nichts her und sah aus wie von den Bewohnern aufgegeben.
Aber die Herberge: Angelegt wie ein alter Vierkanthof um einen großen begrünten Innenhof gelegen, gab es die Gastronomie, die Herberge, Wirtschaftsgebäude und einen kleinen Pool in der Mitte, für den es aber noch zu früh im jahr war. Der Hof war mit Blumen und Beeten und einem schönen rasen angelegt und wurde natürlich beim herrlichen Wetter im Schutze gegen den kalten Wind von den Pilgern in Beschlag genommen. Wir sonnten uns auf der Wiese, unterhielten uns, einige Pilger pflegten ihre Wunden und manche machten Yoga und reckten und streckten sich auf der Wiese. Das Abendessen wurde gemeinsam in der Herberge eingenommen und war gut und wie üblich wieder sehr kontakttiv im Austausch mit den anderen Pilgern.  An unserem Tisch saßen neben vier Deutschen auch Dänen, Norweger, niederländer und eine 68 jährige Australiarin.  Ich hatte leider nicht so gut geschlafen aber wir wollten auch recht früh auf die nächste Etappe, um einen Platz in unserer Wunschherberge zu bekommen.  So brachen wir im Morgengrauen hier wieder auf.

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