Als wir morgens aufbrachen war es noch sehr kalt und der Raureif lag auf den Feldern. Schnell ging es ca. 5 km nach Formista wo es dann endlich eine warme Tasse Tee bzw. Kaffee und ein paar Bocadillos gab. Wieder ging es durch endlose Weizenfelder. Da es eine lange Tagesstrecke werden sollte, entschieden wir uns für die Pilgerautobahn entlang einer neuen Landstraße. Es war langweilig. Der Rucksack drückte auf der linken Schulter. Irgendwann fing ich an die Schritte zu zählen, denn am Wegesrand gab es immer die Kilometersteine. Ein Kilometer auf gerader und ebener Strecke sind 1140 Alexander-Schritte, nun weiß ich das ich eine Schrittlänge von 88 cm habe ...Ihr seht, der Weg war nicht sehr aufregend.
Endlich sah man das Ziel. In Carrion de los Contes steuerten wir sofort die Herberge der Klarissenen St. Clara an., eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert. Carrion ist ein nettes kleines Städtchen. Abends waren wir in St. Julian in der Pilgermesse - 30 Minuten mit Predigt und Kommunion, aber sehr schön. Wir hatten uns dann nach dem Essen in ein Vierbettzimmer zurück gezogen und mit den Schnarchgeräuschen von links und rechts hatte ich sehr gut geschlafen.
Endlich sah man das Ziel. In Carrion de los Contes steuerten wir sofort die Herberge der Klarissenen St. Clara an., eine Anlage aus dem 13. Jahrhundert. Carrion ist ein nettes kleines Städtchen. Abends waren wir in St. Julian in der Pilgermesse - 30 Minuten mit Predigt und Kommunion, aber sehr schön. Wir hatten uns dann nach dem Essen in ein Vierbettzimmer zurück gezogen und mit den Schnarchgeräuschen von links und rechts hatte ich sehr gut geschlafen.
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