Sonntag, 4. Mai 2014

10. Tag-Mansilla de las Mulas-Leon

Da Alexander schon seinen Leidensweg und das doch noch glückliche Ende beschrieben hat möchte ich heute mal den Weg in die Kathedralen Stadt Leon beschreiben.
Wir haben das Dorf über eine über eine mittelalterliche Brücke die uns über den Fluss Esla führt verlassen, von dort führt uns ein kleiner Pfad entlang der Landstraße, die ist von Schatten spendenden Bäumen flankiert und führt uns vorbei am Dorffriedhof und dem Fluss Moro nach Villamoros de Mansilla. Nach dem Ort geht es durch einen Pappelwald, ein weiterer Fluss, der Porma begleitet uns, bis wir ihn überqueren und zum Dorf Puente de Villarente kommen, dort machen wir in einer Cafetetia unsere Frühstückspause bei bester und lauter Opernmusik. Dort treffen wir auch Ingo mit seiner Guitarre,  Günter ein Lehrer wie Helmut, einige unserer Herbergsgenossen der letzten Nacht, immer wieder trifft man sich, mal ist der Eine  schneller, mal der Andere und immer heißt es Buen Camimo.
Unser Weg führt uns weiter in Richtung Leon, teils über staubige Strecken durch Weizenfelder, entlang der Straße und über neue Brücken ,die gab es vor 6 Jahren bei meinem ersten Camino noch nicht und sie dienen der Sicherheit der Pilger, damals musste man sich bei dem Lastwagenverkehr dicht an der Felswand entlang drücken, um nicht kurz vor Leon den Unfalltod zu sterben.
Von der Brücke aus erblickt man die Kathedrale, wir sind fast am Ziel, wandern in die Stadt hinein, immer wieder sehen wir die Störche, auf manchen Kirchtürmen sind 4 Nester belegt.
Wir laufen den gelben Pfeilen nach, die Stadt, die Autos, der Lärm zerrt mächtig an unseren Pilgernerven, all das hatten wir schon solange zurück gelassen und auch nicht vermisst.
Nun hieß es Zimmer  suchen, wir klappern einige Hostals ab, treffen Mitpilger die Empfehlungen geben, aber Leon ist voll. In einem Hostal bekommen wir den Hinweis auf die Herberge der Franziskaner, nahe der Altstadt, die auch Einzel und Doppelzimmer zu einem guten Preis anbieten, dort haben wir Quatier gemacht und uns stadtfein gemacht.
Unser Weg führte uns durch die Gassen der Altstadt, immer treffen wir auf Pilger, doch uns zieht es ins Cafe an der Kathedrale dort hauen wir mächtig rein und laufen noch etwas durch die Stadt.
An der Herberge der Benediktienerinnen schauen wir uns den Massenschlafsaal an und sind glücklich über unsere Zimmer.
Wir treffen eine Norwegerin wieder, die wir schon unterwegs gesprochen hatten, trinken ein Bier und dann heisst  es wieder mal Buen Camimo.
Alexander und ich gehen noch in die Abendmesse in der Kapelle der Kathedrale, treffen auf die Koreanertruppe, die auch zur Messe gingen.
Um 21Uhr gehen wir drei zum Abendessen, trinken in einer Taverne noch etwas was Rotwein und dann ist Nachtruhe angesagt.


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